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Natürlicher Zeckenschutz oder hochwertige Zeckensprays – Was hilft besser für Hunde?

Der Frühling kommt: die Zeit der langen Spaziergänge mit dem Haustier über Wiesen und Wälder beginnt. Das bedeutet aber auch, dass das Haustier im Gebüsch oder auf hohen Wiesen in Gefahr ist. Weshalb? Zecken. Jedes Jahr werden sie zahlreicher und aggressiver, daher sollte man im Voraus wissen, wie der vierbeinige Freund richtig geschützt werden kann. Was passt am besten? Zeckenspray, Spot-On-Präparat, Tabletten? Oder vielleicht lieber Naturprodukte? Um die Entscheidung für dieses Problem zu erleichtern, sind nachfolgend die Vor- und Nachteile der entsprechenden Zeckenmittel aufgezählt.

Chemische Zeckenschutzmittel

Es gibt viele chemische Schutzmittel gegen Zecken. Die beliebtesten davon sind: Spot-On-Präparate, Zeckenhalsbänder und Zeckentabletten. Je nach Art des Schutzmittels gibt es zwei mögliche Wirkweisen: eine repellierende oder eine abtötende Wirkung.

  • Zeckenschutzmittel mit repellierender Wirkung greifen an, bevor die Zecken beißen, indem sie die Plagegeister vom Wirt abwehren. Diese Produkte schützen den Hund vor den Zeckenstichen selbst. Das ist wichtig, da sich Infektionen sehr schnell von der Zecke zum Wirt und anschließend im gesamten Körper des Hundes ausbreiten können.
  • Abtötende Präparate wirken erst, nachdem das Tier gebissen wurde. Sie haben keinen vorbeugenden Schutz. Sie zeigen ihre volle Wirkung nur, wenn die Zecke die Körperflüssigkeit des Hundes aufnimmt. Dies ist ein Nachteil, da der Parasit so vorher bereits Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien auf den Wirt übertragen kann.

Ein optimaler chemischer Schutz vor Zecken und Insekten ist beispielsweise Centaura Spray. Es eignet sich besonders gut beim Ausführen, bei der Jagd, Hunderennen, Agility-Aktivitäten und Ausstellungen im Freien. Darüber hinaus wirkt es innerhalb von Sekunden und behält seine Wirkung für Stunden.

Nebenwirkungen von Insektiziden

Schuppige Haut, Juckreiz und stumpfes Fell, Hautentzündungen und Ekzeme, Verhaltensänderungen, Haarausfall, Verwirrtheit, Magen-Darm-Symptome, neurologische Symptome und sogar Anfälle im Zusammenhang mit Epilepsie sind potentielle Nebenwirkungen chemischer Zeckenschutzmittel.

Es gilt auch zu bedenken, dass Zecken immer resistenter gegen synthetische Schutzmittel werden. Dies ist höchstwahrscheinlich auf die seit Jahrzehnten vorherrschende Verwendung chemischer Zeckenbekämpfungsprodukte zurückzuführen.

Natürliche Zeckenschutzmittel

Viele natürliche Heilmittel gegen Zecken wirken durch Mischungen von Kräutern, Blumen oder ätherischen Ölen, die eine direkte abschreckende Wirkung auf Zecken und andere Parasiten haben. Zecken mögen diesen Geruch nicht und beißen deshalb überhaupt nicht. Sie warten lieber auf einen anderen Wirt. Somit können keine Krankheiten übertragen werden. Ein Beispiel für solche Mittel könnte sein: Bierhefe und Thiamin, Zeckenmittel mit ätherischen Ölen oder Kokosöl.

Nachteile natürlicher Zeckenschutzmittel

Natürliche Heilmittel sind weniger wirksam und halten daher nicht lange an. Einige Produkte müssen einmal oder sogar mehrmals täglich verwendet werden, um einen guten Schutz zu gewährleisten.

Man sollte auch verstehen, dass nicht alle Hunde diese Gerüche tolerieren und solche Produkte Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt verursachen können.

Alle Produkte mit ätherischen Ölen müssen zunächst auf kleiner Fläche auf Verträglichkeit geprüft werden. Denn es gibt empfindliche Hunde, die mit Juckreiz auf ätherische Öle reagieren können.

Wenn eine Katze im Haus lebt, sollte man die geeignete Schutzmethode sorgfältig überprüfen. Einige von ihnen können nämlich aufgrund von ätherischen Ölen oder bestimmten Kräutern für Katzen schädlich sein. Es sollte ein Produkt gewählt werden, dass von Katzen und Hunden gleichermaßen toleriert und vertragen wird.

Im Allgemeinen hat jede dieser Optionen zum Schutz des Haustiers vor Zecken Vor- und Nachteile. Man sollte deshalb sorgfältig und umfassend alle Informationen durchlesen, das Haustier beobachten und erst danach das für den konkreten Fall richtige Mittel auswählen. Es kann zudem ratsam sein, mit dem Tierarzt zu sprechen, bevor eines der oben genannten Mittel angewendet wird.